„Lesen Sie?“

Diesmal nachgefragt bei Matthias Gnatzy, Künstler in Besigheim

 

Was lesen Sie gerade?        

Judith Schalansky, Verzeichnis einiger Verluste; U. D. Bauer, O. T.; Xin Qiji (1140-1207), Kiefern im Schnee (Gedichte).

 

Wie finden Sie Ihre Lektüre?

Im Radio und im Feuilleton.

 

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Leseerlebnis?

Gerhart Drabsch, Die Indianergeschichte mit kolorierten Holzschnitten von A. Zacharias und

Karl May, Der Ölprinz, ebenfalls mit Illustrationen und in Frakturschrift.

 

Wer ist Ihr Lieblingsautor, Ihre Lieblingsautorin?

Da gäbe es sehr viele, zum Beispiel: Stanislaw Lec, Jean Paul, E. T. A. Hoffmann, Georg Christoph Lichtenberg, Leonhard Cohen, Winsor McCay, Paul Scheerbart, Wiįĭīslawa Szymborska, Gabriela Mistral, Else Lasker-Schüler und Joyce Carol Oates mit ihren frühen Kurzgeschichten …

 

Welches Buch würden Sie ein zweites Mal lesen?

Habe ich schon: Alain-Fournier, Der große Meaulnes.  

 

Lesen Sie täglich in einem Buch?

Ja.

 

Welches Buch haben Sie in letzter Zeit verschenkt?

Jerome D. Salinger, Franny & Zooey.

 

Gibt es ein Buch, das für Ihre Arbeit von besonderer Bedeutung war oder ist?

Rafael Alberti, Über die Engel.

 

Welchem aktuellen Buch würden Sie mehr Erfolg wünschen? Warum?

Haiku: Gedichte aus 5 Jahrhunderten in der japanisch-deutschen Reclam-Ausgabe. In ihrer ungemein starken  Reduktion sind diese Gedichte äußerst modern und trotzdem zeitlos.

 

Haben Sie einen Lieblingsverlag?

 Ja, natürlich: die Katzengrabenpresse von Christian Ewald in Berlin-Köpenick.

 

Erinnern Sie sich an eine Literaturverfilmung, die Sie besonders beeindruckt hat?

Schlöndorffs Verfilmung von Musils Novelle Der junge Törless.

 

 Welches Buch haben Sie immer noch nicht gelesen?

 Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit.

01_2019_Fragebogen_Raetsel.pdf

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