Rätsel

Der dritte Roman des diesmal gesuchten Schriftstellers wurde zu einem Weltbestseller – allerdings nicht gleich bei seinem Erscheinen 1925, sondern erst einige Jahrzehnte später durch die dritte Verfilmung. Lediglich Kritiker und KollegInnen wie Ernest Hemingway und T. S. Eliot, Gertrude Stein und Edith Wharton spendeten sofort großes Lob und erkannten in dem Buch eines der wichtigsten Werke der US-amerikanischen Literatur. Geht es darin doch um den amerikanischen Traum eines Aufstiegs vom armen jungen Mann aus dem Mittelwesten zum Millionär, dessen glanzvolle Partys auf Long Island die New Yorker High Society anlocken. Der so dandyhafte wie mysteriöse Gastgeber wird den LeserInnen von einem faszinierten Ich-Erzähler geschildert, der dann auch Augenzeuge der Katastrophe und des tragischen Endes wird

Die dekadente Atmosphäre der als »Jazz Age« oder »Roaring Twenties« bezeichneten Epoche kannte der gesuchte Autor aus eigenem Erleben. Mit seiner ebenfalls als Schriftstellerin bekannt gewordenen Ehefrau hätte er selbst ein Held seiner Romane gewesen sein können: charmant und gutaussehend, mondän und verschwenderisch, dabei immer mit Geld- und Alkoholproblemen kämpfend.

Hellsichtig hat er die kurz vor 1900 geborenen Zeitgenossen als »lost generation« charakterisiert und formuliert: Seine Generation sei herangewachsen, nur um alle Götter tot, alle Kriege gekämpft, jeden Glauben in die Menschheit zerstört vorzufinden …

Den Erfolg seiner Romane und Kurzgeschichten hat der 1940 gestorbene Autor nicht mehr erlebt – ihre Lektüre lohnt sich bis heute.

 

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